Mein Jahresrückblick, 2019

Auch 2019 hat mir das Projekt FoodLady viel Freude bereitet und mich ganz schön auf Trab gehalten. Der Liebste und ich, wir sind inzwischen ein eingespieltes Team. Unermüdlich arbeiten wir Hand in Hand und sind stolz auf unsere Seite, nach deren gleichen man lange suchen muss. Eigenlob darf, wenn es aus dem Herzen kommt, durchaus sein! 😙 Die Ideen gehen mir nicht aus. Sie sprießen aus einer unerschöpflichen Quelle. Meine Themenrecherche speist nimmermüden Wissensdurst und facht ihn gleichzeitig aufs Neue an. Während ich mich in unendlichen kulinarischen Galaxien herumtreibe, bin ich fortwährend am Frohlocken über Eingebung und Inspiration, die zu mir finden. Ich bin nicht der lauthalse Typ, daher flüstere ich mein „Hosianna“ leise und andächtig. Dankbar schaue ich auf das Jahr 2019 zurück! Werfe noch einmal einen Blick auf die thematischen Schwerpunkte und konsolidiere das Alte, bevor ich mich mit Begeisterung Neuem zuwende. Für Kochaffine und Freunde des launigen Schmökerns habe ich aus jedem Monat des Jahres einen unterhaltsamen Blog-Post ausgesucht.

Ein Stück Topinambur in New York

Ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk lag unterm Baum. „I love NY. Mein New York Kochbuch” von Daniel Humm, einem Schweizer, der in New York die klassische Tellerwäscher-Karriere hingelegt hat. Innerhalb kurzer Zeit bekam er für sein Restaurant EMP (Eleven Madison Park) drei Michelin-Sterne verliehen. Das Buch stellt in Porträts besondere Farmen und Höfe vor, in dem für mich überraschend ländlichen und fruchtbaren Staat New York. Ein Topinambur-Rezept verführte mich zum Nachkochen. Es überstieg meine Erwartungen deutlich und überzeugte mit viel Raffinesse. Beschwingt schrieb ich meinen Blog-Post und schickte ihn kurzerhand an Daniel Humm. Seine Antwort erwartete ich nicht, erhielt sie jedoch noch in der Nacht. Er mochte den Beitrag sehr und stellte mir eine Reservierung im EMP in Aussicht, die so gut wie nicht zu bekommen ist. Ich konnte mein Glück kaum fassen und dankte im Geiste Daniel Humm und der FoodLady!

Zum Beitrag: Geschmorte Topinambur von New York.

Jahresrückblick 2019 - Februar

Vom Stachelbart im Stollen

An einem verregneten grauen Nachmittag machte ich es mir – anders als es vernünftig zu sein schien – nicht mit einer Tasse Tee und einem Buch gemütlich. Nein, ich machte mich auf in einen kalten, dunklen Luftschutzbunker. Zumindest dachte ich, er sei kalt und dunkel. In der langgezogenen Höhle jedoch wachsen hell beleuchtet, bei angenehmer Temperatur in aller Stille wunderschöne Edelpilze. Seitlinge, Samthauben, Shiitake und der zottige Igel-Stachelbart. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus. Lernte von dem studierten Molekularbiologen, der aus dem Forschungslabor in den Stollen wechselte, viel über die sensiblen Geschöpfe, die er hingebungsvoll umsorgt. Nahm ein Körbchen Pilze mit nachhause, so allerliebst und wundersam anzuschauen, dass ich sie ausgiebig fotografierte, um sie dann in ein köstliches Gericht zu verwandeln. Rasch habe ich danach ein schönes Portrait über den Pilzzüchter im Reppersberg geschrieben. Die FoodLady hat Freude geschenkt und bekam selbst Freude im Übermaß zurück!

Zum Beitrag: Lauch-Cannelloni mit Edelpilzen aus dem Stollen.

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